
Bild: Puls.
Der Kampf gegen den plötzlichen Herztod geht weiter. Jetzt ist der Verein Puls in einer Telefonzelle im 19. Bezirk aktiv. Ersthelfer müssen, noch bevor die Rettung kommt, mit Maßnahmen der Wiederbelebung beginnen.
Eine Telefonzelle an der Endstation der Linie 38 in Grinzing (19. Bezirk) hat eine sinnvolle Nachnutzung gefunden. Sie steht ab sofort samt Defibrillator als Waffe im Kampf gegen den plötzlichen Herztod zur Verfügung. Die lebensrettende Einrichtung wurde vom Geschäftsführer des Vereines Puls und Chefarzt der Wiener Berufsrettung Dr. Mario Krammel kürzlich vorgestellt: „Das Geheimnis der Wiederbelebung ist einfach: es geht um die Zeit, die verstreicht, bis entsprechende Wiederbelebungsmaßnahmen getroffen werden. Bei einem Herzstillstand sinkt die Überlebensrate professional Minute um 10 Prozent. Nach rund drei Minuten treten im Gehirn bereits erste nicht wiedergutzumachende Schäden auf.“
Einsatz
Die Ersthelfer-Maßnahmen sind einfach: Über die Telefonnummer 144 die Rettung rufen, dann auf den Brustkorb drücken und den Defi schnellstmöglich zum Einsatz bringen. Mehr Infos: https://www.puls.at/





